Titelleiste03

DR. C. F. SAMUEL HAHNEMANN

1755 Friedrich Christian Samuel Hahnemann wird am 10. April in Meissen geboren

1763-75 Lateinschule in Meissen, danach Fürstenschule St. Afra

1775-77 Medizinstudium an der Universität Leipzig

1777 Hospitation beim Leibarzt der Kaiserin Maria Theresia,Dr. Joseph Quarin (1733-1814),

Primararzt am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder

1777-79 Hausarzt und Bibliothekar im siebenbürgischen Hermannstadt (Rumänien)

1779 Rückkehr nach Deutschland und Dissertation an der Universität Erlangen: „Conspectus adfectum spasmodicorum aetiologicus et therapeuticus“ (Ursache und Therapie von Krampfzuständen), Promotion

1780 Niederlassung als Arzt in Hettstedt

1781 Ausbildung in praktischer Pharmazie in der Mohren-Apotheke in Dessau

1782 Heirat mit der Stieftochter des Apothekers jener Mohren-Apotheke, Henriette Küchler (1764-1830), mit der er elf Kinder hatte

1782 Niederlassung in Gommern

1784 Veröffentlichung seiner 1. Schrift: „Anleitung, alte Schäden und faule Geschwüre zu heilen“, Leipzig

1786 „Über die Arsenikvergiftung, ihre Hülfe und gerichtliche Ausmittelung“, Leipzig

1789 „Unterricht für Wundärzte über die venerischen Krankheiten“, Leipzig (Beginn der französischen Revolution)

1790 Übersetzung der „Materia Medica“ von William Cullen, Leipzig; erste homöopathische Arzneimittelprüfung (mit Chinarinde)

1792 Einrichtung der „Irrenanstalt für die besseren Stände“ in Schloss Georgental, Gotha

1793-99 „Apotheker-Lexikon“

 

1755-1843

Bilder mit freundlicher Genehmigung
von
Homéopathe International

1796 erste Formulierung des SIMILE in der Schrift: „Versuch über ein neues Prinzip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneisubstanzen nebst einigen Blicken auf die bisherigen“, Hufelands Journal, Band 2, Königslutter

1801 „Heilung und Verhütung des Scharlachfiebers“, Gotha,

„Über die Heilkraft kleiner Gaben der Arzneien überhaupt und der Belladonna insbesondere“ (Hufelands Journal Bd. XIII)

1805 Ergebnisse geprüfter Arzneimittel: „Fragmenta de viribus medicamentorum positivis in sano corpere observatis“ und „Aesculap auf der Wagschale“, Leipzig

1806„Heilkunde der Erfahrung“ (Vorläufer des Organon), Leipzig

1810 „Organon der rationellen Heilkunde“ 1. Auflage, Leipzig

1811 erstmals Erwähnung des Begriffes „Verdünnung“ im Sinne von Potenzierung

1811-21 sechs Bände „Reine Arzneimittellehre“ 1. Auflage, Dresden

Vorlesungen über Pharmakologie an der Universität Leipzig

1812 Habilitation: „De helleborismo veterum“

1819-35 Leibarzt des Herzogs Ferdinand von Anhalt-Köthen, Ernennung zum Hofrat

1827 benutzt Hahnemann den Begriff „Potenzierung“ zum ersten mal offiziell

1828 „Die chronischen Krankheiten, ihre eigentümliche Natur und homöopathische Heilung“ 1. Auflage, Dresden

1829 Gründung des „Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte“

1830 Tod seiner Ehefrau Henriette

1831 Cholera-Epidemie, Vorahnung der Krankheitsübertragung durch „kleinste Lebewesen“, Veröffentlichungen über die „asiatische Cholera“

1835 Heirat mit Melanie D'Hervilly (1802-1878) und Umzug nach Paris

1839 das Wirksamkeitsprinzip: „Homöopathische Dynamisierungen sind wahre Erweckungen in natürlichen Körpern der verborgen gelegenen arzneilichen Eigenschaften“

1843 Samuel Hahnemann stirbt am 2. Juli und wird auf Montmartre beigesetzt

1898 Exhumierung und Beerdigung bei den „Unsterblichen Frankreichs“ auf dem Friedhof Pére Lachaise