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Die Arzneimittelprüfung

Darunter verstehen wir die Erforschung einer Arznei. Eine gesunde Gruppe von Prüflingen nimmt dabei das zu untersuchende homöopathische Mittel in einer C 30-Potenz (oder höher) täglich ein und zwar ohne das Mittel zu kennen. Aus einer größeren Gruppe bekommen immer nur einige überhaupt Symptome. Treten diese allerdings bei mehreren Personen auf, werden sie in die Symptomensammlung, das Repertorium aufgenommen (nicht zu verwechseln mit Repetitorium). Übrigens ist so eine Prüfung für einen starken, gesunden Organismus harmlos, und die Prüfsymptome verschwinden wieder nach kurzer Zeit. In der Gesamtheit der so gefundenen Symptome entsteht das Arzneimittelbild des jeweils zu prüfenden Mittels. Die Sammlung aller homöopathischen Arzneimittelbilder ist die Materia Medica Homoeopathica. Diese enthält inzwischen Informationen über 2000 verschiedene Mittel. Das Repertorium enthält über 130.000 Rubriken. Da liegt es auf der Hand, dass eine solche Datenmenge durch den Einsatz der Computertechnik wesentlich besser zugänglich ist und ich bin sicher, Hahnemann wäre der erste gewesen, der sie sich dienstbar gemacht hätte.

Regal voller
Globuli&Tropfen